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Wie man die Online-Präsenz einer großen Einzelhandelskette steuert: Fallstudie „Aurora“ und Getpin

Für große Einzelhandelsunternehmen ist Markenbekanntheit zugleich Vorteil und zusätzliche Verantwortung. Je präsenter eine Kette im Alltag der Menschen ist, desto mehr Online-Kontaktpunkte hat sie: in Karten, in der Suche, in Bewertungen und in sozialen Netzwerken.

„Aurora“ ist genau die Retail-Lovemark, die man in der Ukraine niemandem erklären muss. Die Menschen lieben sie, machen Witze über sie, drehen Videos über ihre Einkaufskörbe und markieren sie in sozialen Netzwerken. Doch hohe Markenbekanntheit geht Hand in Hand mit Reputationsrisiken: Jede Kleinigkeit – falsche Öffnungszeiten, eine alte Adresse, eine unbeantwortete Bewertung, veraltete Informationen – prägt schnell das Bild der Marke.

Genau in diesem Kontext begann die Multimarkt-Kette „Aurora“ Anfang 2023 die Zusammenarbeit mit Getpin.

Ausgangslage: Wenn Größe die Prozesse verkompliziert

Im Januar 2023 zählte die Kette „Aurora“ rund 800 Filialen. Ein Jahr später waren es bereits 1.062, und im Januar 2026 mehr als 1.800.

Mit dem Wachstum kam die typische „schmerzhafte Mathematik“ des großen Einzelhandels:

  • Die Standorte sind nicht nur auf Google Maps präsent, sondern auch auf Bing und OpenStreetMap – unterschiedliche Umgebungen, in denen die Daten konsistent bleiben müssen.
  • Bewertungen kommen nicht nur über Google, sondern auch über Facebook – die Reputation lebt also gleichzeitig in mehreren Kanälen.
  • Inhalte müssen dort veröffentlicht werden, wo Menschen tatsächlich mit der Marke interagieren: auf Google, Facebook und Instagram.
  • Öffnungszeiten und Daten im gesamten Netzwerk manuell zu aktualisieren, birgt immer das Risiko von Fehlern und Verzögerungen.

Das Team von „Aurora“ beschrieb es so:

„Vor der Einführung von Getpin war es schwieriger, eine große Zahl von Standorten zentral zu verwalten – besonders, wenn Daten schnell aktualisiert oder Änderungen der Öffnungszeiten und andere betriebliche Anpassungen nachverfolgt werden mussten. Diese Prozesse dauerten länger und erforderten eine manuelle Abstimmung zwischen den Teams.“

Die Anforderung an Getpin: ein skalierbares Managementsystem

Das „Aurora“-Team suchte bei Getpin keine Einzelwerkzeuge, sondern eine Systemlösung, mit der sich eine steuerbare Online-Präsenz für die gesamte Kette aufbauen und manuelle Arbeit minimieren ließ.

Die Lösung sollte dabei helfen:

  • alle Standorte aus einer einzigen Umgebung zu verwalten;
  • Informationen schnell zu aktualisieren, ohne jede Filiale einzeln bearbeiten zu müssen;
  • Abweichungen zwischen verschiedenen Plattformen zu vermeiden;
  • systematisch mit Bewertungen aus verschiedenen Kanälen zu arbeiten;
  • über Analysen zu verfügen, die die Lage im gesamten Netzwerk abbilden;
  • Unterstützung bei komplexen Fragen im Umgang mit den Plattformen zu erhalten, insbesondere mit Google.

Es ging nicht um Marketingexperimente, sondern um Stabilität, Kontrolle und steuerbare Prozesse, die mit dem Netzwerk mitwachsen können.

Wie die Lösung in der Praxis aussah

Nach der Anbindung der Kette „Aurora“ an die Getpin-Plattform wurden alle Standorte in einem einzigen Konto zusammengeführt. Dank der Integration mit dem internen CRM des Unternehmens erscheinen neue Standorte, die das Team in Google Maps und anderen Kartendiensten anlegt, automatisch im Getpin-Konto. Von dort aus konnte das Team bequem den Status von Standorten ändern, Informationen bearbeiten und Öffnungszeiten in großem Umfang aktualisieren.

Dadurch ließ sich der manuelle Aufwand deutlich reduzieren und die Zahl der Abweichungen zwischen den Plattformen verringern – bei voller Kontrolle über die Daten im gesamten Netzwerk.

Zentrales Datenmanagement

Öffnungszeiten und Standortstatus werden über eine einzige Oberfläche aktualisiert. Das reduzierte Abweichungen zwischen den Plattformen und vereinfachte die Kontrolle von Änderungen im gesamten Netzwerk.

Bewertungsmanagement über mehrere Kanäle

Mit Getpin ließ sich die Arbeit mit Bewertungen aus Google Maps und Facebook zentralisieren. Das Team erhielt eine einheitliche Umgebung für die Bearbeitung von Feedback. So konnte es eine konsistente, strukturierte Kommunikation mit den Kunden unabhängig vom Kanal aufbauen und im gesamten Netzwerk schneller auf Bewertungen reagieren.

Veröffentlichung von Inhalten aus einem Konto

Nachdem die sozialen Netzwerke von „Aurora“ mit dem Getpin-Konto verbunden waren, konnte das Team Neuigkeiten direkt in den Google-Maps-Profilen veröffentlichen. Das machte das manuelle Übertragen von Inhalten von einer Plattform auf die andere überflüssig und ermöglichte regelmäßige Beiträge für alle Standorte. Diese systematische Aktivität wirkte sich positiv auf die Sichtbarkeit der Standorte und ihr Ranking in der Suche aus.

Unterstützung im Umgang mit Google

Eine besondere Rolle spielte die Unterstützung des „Aurora“-Teams durch Getpin – insbesondere bei der Kommunikation mit dem Google-Support, bei Fragen der Standortverifizierung und bei technischen Details, die in dieser Größenordnung manuell kaum zu bewältigen sind.

So konnte sich das Team auf eine stabile Prozesssteuerung konzentrieren statt auf die Korrektur von Fehlern.

Analysen, Reporting und regelmäßige Audits

Zur Qualitätskontrolle der Online-Präsenz liefert Getpin ein monatliches Reporting zu den wichtigsten Kennzahlen der Kette und führt halbjährliche Standort-Audits durch. Dabei analysiert das Team Stärken und Schwächen der Präsenz, erarbeitet Verbesserungsempfehlungen und verfolgt die Entwicklung der Analysekennzahlen.

Die Auswirkungen auf die Ergebnisse

Der veränderte Ansatz beim Management der Online-Präsenz spiegelte sich nach und nach auch im Nutzerverhalten wider.

Im Zeitraum von Januar 2023 bis Oktober 2025:

  • stieg die Gesamtzahl der Nutzeraktionen von 18.194 auf 202.984, also um mehr als das Zehnfache;
  • wuchs die Zahl der Routenanfragen um mehr als das Elffache – ein direkter Zusammenhang mit den Filialbesuchen;
  • nahmen Anrufe aus den Standortprofilen um das 6,6-Fache zu, Website-Besuche um das Elffache.

Parallel dazu wuchs auch die Reputationsaktivität:

  • Die durchschnittliche Zahl der Bewertungen pro Monat stieg von 1 auf über 500 – ein Spiegel der Größe der Kette und der intensiven Interaktion der Kunden mit der Marke.

Auch die Online-Sichtbarkeit der Kette entwickelte sich stabil:

  • Die Gesamtzahl der Impressionen in Suche und Karten stieg von 365.000 auf 5,47 Millionen;
  • mobile Aufrufe in Google Maps nahmen um mehr als das 26-Fache zu – besonders wichtig für eine Einzelhandelskette mit physischen Filialen.

„Am deutlichsten merkt man die Geschwindigkeit der Prozesse. Das Team arbeitet jetzt systematischer, und Aktualisierungen gehen schnell online. Außerdem sehen wir, dass die Kommunikation mit Kunden über Bewertungen strukturierter geworden ist“, so das Team der Kette.

Großunternehmen brauchen eine zentrale Lösung

Die Zusammenarbeit zwischen „Aurora“ und Getpin zeigt, wie eine Marke, die die Menschen wirklich lieben, ihrer Beliebtheit nicht nur offline, sondern auch online gerecht wird – bei täglich Tausenden von Interaktionen und fast zweitausend Standorten.

Wenn ein Unternehmen wächst, lautet die entscheidende Frage nicht „Sind wir auf der Karte?“, sondern:

  • Sind alle Informationen überall korrekt (Google/Bing/OpenStreetMap)?
  • Halten wir mit unserem eigenen Wachstum Schritt?
  • Lebt unsere Reputation nicht „ein Eigenleben“ in verschiedenen Kanälen?
  • Versinkt das Team nicht in Routine, statt den Prozess zu steuern?

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